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Zahngesundheit

Kind u. Zahnarzt

nach der Behandlung

 
   

Praxis Dr. Westermann
Moltkestraße 25
48151 Münster
 

Dr. Michael 20% Westermann Dr. Mitra Westermann
 
Tel.: (0251) 523119
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Schönes Lächeln

Ein einmal erkrankter Zahn bleibt lebenslang ein Behandlungsfall. Auch die kunst- fertigste Füllung kann immer nur eine begrenzte Haltbarkeit haben. Im Laufe des Lebens werden daher am einmal gefüllten Zahn mehrfach weitere Reparaturen erforderlich.

Umso später eine eventuell notwendige Erneuerungsbedürftigkeit erkannt und behandelt wird, desto größer kann bereits der zusätzlich eingetretene Substanz- verlust geworden sein.

Umso wichtiger ist auch die Zahnerhaltung durch Prophylaxe beim Kind, beim Jugendlichen und ebenso beim erwachsenen und alten Menschen. Im Laufe der letzten Jahrzehnte konnten durch unterschiedliche Aktivitäten Erfolge erzielt werden:

  - Zahnpflegeberatung
- zahnärztliche Intensivprophylaxe
- Fluoridierungsmaßnahmen
- Ernährungsberatung
 


Strahlendes Lächeln - glückliche Beziehung



Zahnpflegeberatung

 
Für Kinder und Jugendliche ist sie nun endlich Kassenleistung, für uns seit Jahren fester Bestandteil unserer Beratungen jedes einzelnen Patienten. Dabei ist es uns wichtig nicht nur eine Standard-Putztechnik zu empfehlen, sondern auf die individuelle Mundsituation abgestimmte Empfehlungen zu geben.
Aufklärung


zahnärztliche Intensivprophylaxe

 
Prophylaxe als Behandlung des gesunden Zahnes kann in aller Regel in jedem Lebensalter jeden naturgesunden Zahn bis ans Lebensende erhalten. Ausgehend von Studien in Schweden ist bei uns die regelmäßige professionelle Zahnreinigung durch eine zahnmedizinische Fachkraft das Kernstück der Prophylaxe. Ob eine Prophylaxesitzung ein Mal oder mehrmals im Jahr sinnvoll ist, wird nach individuellen Tests festgelegt, die Auskunft über das persönliche Risiko für Karies und Parodontalerkrankungen aufzeigen. Die Versiegelung der gesäuberten Zahnsubstanz hält Kariesangriffe fern.
Gesund beginnt im Mund


Fluoridierungsmaßnahmen

 
Fluoride machen unsere Zähne widerstandsfähiger gegenüber Kariesangriffen. Die notwendige tägliche Fluoridzufuhr kann über bestimmte Mineralwässer, Fluoridsalz, Fluoridzahncreme, Lacke oder Tabletten erreicht werden. Die jeweilige Anwendung muss in jedem Fall mit dem Zahnarzt geklärt werden.
Natürliche Wiederstandskräfte


Ernährungsberatung

 
Da unser Ernährungsverhalten weitgehend von unseren Gewohn- heiten und Genusserwartungen abhängt, sind Verhaltensän- derungen in diesem Bereich besonders schwer herbeizuführen. Einige leicht einzuhaltende Grundregeln können in jedem Lebensalter die Anfälligkeit gegenüber Zahnerkrankungen erheblich senken und das allgemeine körperliche Wohlbefinden spürbar erhöhen.

Kraftvoll zubeißen können


Säuglinge und Kleinkinder werden aus falscher Einschätzung der Eltern häufig frühzeitig auf den Genussfaktor Süß trainiert. In der Regel ist das Bedürfnis nach Süßem in den ersten zwei Lebensjahren verschwindend gering. Gesüßte Flüssigkeiten oder Speisen müssen tabu sein. In die abendliche Flasche gehört ausschließlich Wasser, Milch oder nicht süßer Tee.


Kinder völlig ohne Süßigkeiten aufwachsen zu lassen dürfte wohl eine Utopie sein. Wenn man jedoch weiß, dass es nicht die absolute Menge an Zucker ist, die die Zähne schädigt, sondern gerade die Häufigkeit des Zuckerkonsums, so dürfen Sie Ihr Kind gern einmal bei Süßem so richtig zulangen lassen, wenn es sich im Gegenzug daran hält, für die nächsten Stunden völlig auf Süßes zu verzichten. Bewährt hat sich das „zuckerfreie Intervall“. Dabei wird ab einer festgelegten Zeit am Nachmittag (z.B. 17 oder 18 Uhr) regelmäßig und konsequent auf alles Süße verzichtet. Eine Zeitspanne von 12 bis 14 Stunden bis zum nächsten Morgen gibt körpereigenen Reparaturmechanismen (Remineralisation) die Gelegenheit, über Tag entstandene Zahnsubstanzschäden wieder zu beseitigen.

Aktion Zahnfreundlich


Jugendliche dürften durch ihr Ernährungsverhalten besonders gefährdet sein. Eine neue Karieswelle scheint sich anzubahnen. Sorge bereitet insbesondere der hohe Säuregehalt von Fruchtsäften, Softdrinks, Limonaden, Eistees, Cola-Getränken und Alcopops. Die Säure kann direkt Zahnsubstanz zerstören und das auch bei sonst guter Zahnpflege. Ein weiteres Problem liegt insbesondere in der Kombination von Fett und Zucker in Nahrungsmitteln. Die Insulinfreisetzung nach Zuckergenuss verhindert, dass der Organismus Fett zu seiner Energieversorgung abbaut. Es kommt stattdessen zur Einlagerung von Fett in die Fettdepots des Körpers. Übergewicht stellt bereits in diesem jungen Lebensalter ein zunehmendes Problem dar, zugleich aber auch den Anreiz, das Ernährungs- verhalten zu kontrollieren. In diesem Lebensalter ist die Beschränkung der Getränke- und Nahrungsaufnahme auf wenige Hauptmahlzeiten besonders wichtig. Für Zwischendurch können zahnfreundliche Süßwaren ein Ausweg sein. Dabei ist darauf zu achten, dass der Packungshinweis „zuckerfrei“ sich nur auf Saccharose (den Haushaltszucker) bezieht. Solche Lebensmittel können durchaus hohe Mengen an Fruchtzucker oder anderen Zuckern enthalten, die ebenfalls figurunfreundlich und kariesverursachend sind. Produkte, die mit dem Zahnmännchen gekennzeichnet sind, sind wirklich ungefährlich für die Zähne.


Erwachsene sind – häufig aus den bereits gemachten Erfahrungen – eher bereit und in der Lage, die oben bereits genannten Tipps umzusetzen. Auch für sie hat das „zuckerfreie Intervall“ durchaus Bedeutung; ebenso der kontrollierte Umgang mit Fett und Zucker in der übrigen Zeit. Die Versorgung mit wichtigen Mineralien und der Flüssigkeitshaushalt können durch ein qualitativ hochwertiges Mineralwasser reguliert werden. Dabei ist insbesondere auf Calcium, Fluorid und Natriumarmut des Wassers zu achten.

Mineralien und Spurenelemente

 
 
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