| Beratung |
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Ausführliche Beratung zu allen Aspekten geplanter Behandlungen, zum therapeutischen Vorgehen, zu Nutzen, Risiken und Kosten ist uns wichtig. Sollten nach einer Beratung noch Fragen offen sein, haben Sie bitte keine Scheu, sich nochmals zu melden. Über das Telefon ist das am einfachsten. In vielen Fällen können auch unsere Mitarbeiterinnen weiter helfen. |
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| Gutachten |
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Gutachten übersenden wir stets ausschließlich dem Auftraggeber (Gericht, Unfallversicherung, Patient, Krankenkasse). Bei einem von einer gesetzlichen Krankenkasse veranlassten Gutachten sind wir darüber hinaus verpflichtet, im Falle von Unstimmigkeiten dem behandelnden Zahnarzt das Gutachten zukommen zu lassen. Sofern Sie als Patient nicht selbst der Auftraggeber des Gutachtens sind, können Sie selbstverständlich den Auftraggeber um Überlassung eines Exemplars bitten. Begutachtungsunterlagen (Röntgenbilder, Kiefermodelle usw.) schicken wir an denjenigen zurück, der sie uns übersandt hat.
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| Intensivprophylaxe |
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Bei der professionellen Zahnreinigung werden sämtliche Zähne bis zum Zahnfleischrand gründlich gesäubert. Bei sehr empfindlichem Zahnfleisch spüren Sie diese Reizung möglicherweise noch am nächsten Tag. Die Versiegelung des Zahnschmelzes mit einem hochwirksamen Lack ist wichtiger Bestandteil der Prophylaxe. Eventuelle Lacküberschüsse lassen sich mit der Zunge ertasten. Es handelt sich dabei nicht um Rauhigkeiten der Zahnsubstanz. Um ein vollständiges Eindringen des Lacks in die Zahnoberfläche nicht zu behindern, sollten Sie für ca. 45 Minuten nach der Prophylaxesitzung nichts essen.
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| Füllung |
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Adhäsivfüllungen sind sofort voll belastbar. Eine Wartezeit nach der Behandlung ist nicht erforderlich.
Wurde ein tiefer Zahndefekt behandelt, so ist dieses eine Wunde am Zahn, die wie jede Wunde verheilen muss. In der Heilungszeit ist die Stelle unter Umständen empfindlicher als die gesunde Umgebung. Eine erhöhte Empfindlichkeit des Zahnes auf Kälte oder Wärme kann auftreten. Lässt diese Empfindlichkeit im Laufe der folgenden Wochen allmählich nach, is Zet dieses einichen für die Heilungstendenz des Zahnmarks.
In folgenden Fällen sollten Sie sich jedoch bei uns melden auch wenn Sie in den folgenden Tagen nach der Behandlung keinen weiteren Behandlungstermin bei uns haben:
- stark erhöhte Kaudruckempfindlichkeit
- zunehmende Temperaturempfindlichkeit
- spürbare Kanten oder Rauhigkeiten
- jede Art von Schmerzen
- Verlust der Füllung, auch der provisorischen Füllung
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| Örtliche Betäubung |
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Bitte beachten Sie, dass Ihre Verkehrstauglichkeit für mehrere Stunden eingeschränkt ist. Führen Sie daher für mindestens 3 Stunden kein Fahrzeug. Unter dem Einfluss zusätzlicher Medikamente sind Sie möglicherweise für bis zu 12 Stunden nicht in der Lage am Straßenverkehr teilzunehmen.
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| Parodontalbehandlung (Bitte beachten Sie die eingeschränkte Verkehrstauglichkeit) |
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Ziel der Behandlung ist die gesäuberte Zahnfleischtasche. Bitte behalten Sie die in der Vorbehandlung erlernte, auf Ihre Zahnfleischsituation abgestimmte Zahnputztechnik mit gleicher Gründlichkeit bei. Damit tragen Sie dazu bei, dass eine erneute Infektion der Zahnfleischtasche verhindert wird. Beschwerden nach einer Zahnfleischbehandlung, wie Sie in früheren Zeiten von Betroffenen häufig berichtet wurden, gehören der Vergangenheit |
an. Eine Fortführung der intensiven eigenen Mundhygiene ist daher am Tag nach der Behandlung i.d.R. ohne Probleme möglich. Sollten die behandelten Areale in den ersten Tagen beim Zähneputzen empfindlich reagieren, so dürfen Sie vorübergehend diese Bereiche schonender reinigen oder zunächst ganz aussparen. In diesen Fällen sollten Sie die häusliche Zahnpflege durch ein Mundspülmittel auf Chlorhexidin-Basis (apothekenpflichtig) ergänzen.
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Besondere parodontalchirurgische Behandlungen
- Schleimhauttransplantate
- Defektdeckungen bei Zahnfleischrückgängen
- Knochenregenerationsverfahren
- Knochenersatzverfahren
erfordern besondere Verhaltensmaßregeln die mit Ihnen im Einzelfall vorab besprochen werden.
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| Kinderbehandlung |
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Sprechen Sie mit Ihrem Kind über den Zahnarztbesuch, sprechen Sie mit unserer zuständigen Mitarbeiterin über alles, was weiter zu beobachten ist und lesen Sie unsere Kinderbroschüren. mehr |
| Zahnextraktion (Bitte beachten Sie die eingeschränkte Verkehrstauglichkeit) |
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Sofortiges Kühlen der äußeren Wange hilft, eine mögliche Schwellung zu vermeiden. Es sollte sich um eine „milde Dauerkühlung“ handeln (, d.h. 12°C bis 18°C ohne Unterbrechung für den Rest des Tages). Zur Kühlung verwenden Sie am besten einen Kühlakku, den Sie mit einem dicken Tuch umwickeln und häufig austauschen.
Die Extraktionswunde bedecken wir i.d.R. zunächst mit einem Tupfer. Diesen können Sie nach einer halben Stunde selbst herausnehmen. Um keine Nachblutungen zu provozieren, sollten Sie auf Ausspülen des Mundes verzichten. Eventuell aussickerndes Blut sollten Sie lediglich ausspucken. Bei Nachblutungen beißen Sie für ca. 1 Std. auf dein frisches Stofftuch. Vermeiden Sie bitte bis zur vollständigen Rückkehr des Gefühls im Behandlungsgebiet heiße Getränke und jegliches Essen.
In der Regel brauchen Sie keine Medikamente. Wenn Sie zur Vorbeugung für Schmerzen ein Schmerzmittel einnehmen wollen, empfehlen wir ein Mittel auf Paracetamol-Basis (apothekenpflichtig).
Das Behandlungsgebiet sollten Sie in den ersten Tagen schonender reinigen oder zunächst ganz aussparen. In diesen Fällen können Sie die häusliche Zahnpflege durch ein Mundspülmittel auf Chlorhexidin-Basis (apothekenpflichtig) ergänzen. Sofortige zahnärztliche Hilfe ist notwendig bei außergewöhnlichen anhaltenden Schmerzen, Fieber über 38,5°C, schnell zunehmenden Gesichtsschwellungen und starken Schluckbeschwerden.
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| Chirurgische Behandlung (Bitte beachten Sie die eingeschränkte Verkehrstauglichkeit) |
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Auch wenn in den meisten Fällen am Tage nach der Behandlung die gewohnte tägliche Arbeit fortgesetzt werden kann, sollten Sie bereits bei der Terminplanung daran denken, dass Sie für einige Tage nach einem chirurgischen Eingriff nicht voll einsatzbereit sein könnten. Für jede chirurgische Behandlung gelten die unter Zahnextraktion genannten Empfehlungen.
- Operative Weisheitszahnentfernungen
- Implantat-OPs
- Wurzelspitzenresektionen
- Operationen von Zysten
machen es gelegentlich erforderlich, bereits am Morgen vor der Behandlung mit einer Antibiotika-Prophylaxe zu beginnen. Halten Sie die gegebenen Dosierungsanweisungen bitte genau ein und führen Sie die Medikamenteneinnahme auch dann fort, wenn Sie völlig beschwerdefrei sind. In der Regel werden zwei Nachbehandlungstermine (nach etwa 1-3 Tagen und nach etwa 5-8 Tagen) erforderlich. Eventuell zum Schutz des Operationsgebiets angefertigte Verbandplatten o.dergl. müssen Sie zwei Mal täglich herausnehmen und unter fließendem Wasser mit einer Bürste (z.B. Zahnbürste) ohne Reinigungsmittel säubern. Sofortige zahnärztliche Hilfe ist notwendig bei außergewöhnlichen anhaltenden Schmerzen, Fieber über 38,5°C, schnell zunehmenden Gesichtsschwellungen und starken Schluckbeschwerden.
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| Behandlung in Vollnarkose |
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Beachten Sie bitte die Ihnen im Anästhesiezentrum gegebenen Hinweise. Zahnärztliche Hinweise finden Sie oben zu den jeweiligen Behandlungen. Bitte lassen Sie sich ca. eine Woche nach der Behandlung einen Termin zur Kontrolle in unserer Praxis geben, damit etwa vorhandene Nähte entfernt werden können und angefertigte Füllungen schlussbearbeitet und poliert werden können.
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| Kronen, Brücken, Prothesen |
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Ein ungewohntes Gefühl in den ersten Tagen wird die Regel sein. Kronen und Brücken sollten sich jedoch sehr schnell wie eigene Zähne anfühlen – bei Prothesen kann die Eingewöhnungsphase bis zu mehreren Monaten dauern. Bei Unklarheiten haben Sie bitte keine Scheu, zum Telefon zu greifen und nachzufragen. Häufig wird Ihnen bereits eine unserer Mitarbeiterinnen weiter helfen können.
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Mit dem Eingliedern von Zahnersatz befindet sich in Ihrem Mund ein hochwertiges Werkstück, das verloren gegangene Zahnsubstanz möglichst naturgetreu wiederherstellt. Um den wieder gewonnen Wert zu erhalten, vernachlässigen Sie bitte nicht die eigenen notwendigen Bemühungen zur Mundhygiene und halten Sie bitte auch die Inspektionstermine genau ein. Die Nachsorge ist gerade hierbei ganz besonders auch Vorsorge, um zukünftige aufwendigere Behandlungen zu vermeiden.
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