Gesunde Zähne - ein Leben lang
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Dieses Ziel muss kein Wunschtraum bleiben. Das Erreichen dieses Zieles ist aber nur möglich, wenn wir uns ein Leben lang um die Gesundheit der Zähne kümmern. Am schönsten ist es, die Zähne von Anfang an naturgesund zu erhalten und damit beim Kinde zu beginnen. Hierzu einige Tipps:
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- Vor dem ersten Zahnarztbesuch - In der Praxis - Nach der Behandlung
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Vor dem ersten Zahnarztbesuch
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Beginnen Sie mit den ersten Zahnarztbesuchen möglichst früh, das heißt im Laufe des dritten Lebensjahres. Wenn Sie selbst unbefangen in die Zahnarztpraxis gehen, empfiehlt es sich, Ihr Kind einfach bei Ihrem eigenen Zahnarztbesuch mitzunehmen ( - bitte nicht, wenn es sich um eine umfangreiche oder lang dauernde Behandlung handelt). In den ersten Lebensjahren besteht die wichtigste Funktion der Zahnarztbesuche darin, ein stabiles Vertrauensverhältnis zum Zahnarzt zu schaffen.
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Seien Sie sich darüber im Klaren, dass Ihr Kind eine völlig neutrale Einstellung zum Zahnarzt hat, solange nicht negative Einstellungen von außen an das Kind herangetragen werden. |
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Vermeiden Sie daher unbedingt jegliche eigene Äußerung, die ein Kind negativ auffassen könnte. Denken Sie vor allem daran, dass sich auch unbewusste negative Einstellungen übertragen können, etwa wenn Sie in der Familie sagen: „Oh Gott, morgen muss ich zum Zahnarzt“. Achten Sie bitte genauso darauf, dass ältere Geschwister, Großeltern usw. keine negativen Äußerungen machen. |
| 2) |
Drohen Sie nicht mit dem Zahnarzt oder mit den Folgen vernachlässigter Zahnpflege, etwa: „Wenn du nicht richtig putzt, dann …“. |
| 3) |
Vermeiden Sie neben Drohungen auch übertriebene Versprechungen oder Belohnungen in Zusammenhang mit dem Zahnarztbesuch. Sie geben damit Ihrem Kind die Chance, genau so selbstverständlich zum Zahnarzt zu gehen wie zum Arzt, zum Kindergarten, zum Frisör oder zum Einkaufen.
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Stellen Sie uns alle Fragen, die Sie im Bezug auf die Zahngesundheit Ihres Kindes interessieren. Sprechen Sie ebenso selbstverständlich eventuelle Probleme an. Bedenken Sie im Behandlungszimmer aber stets, dass Ihr Kind mithört. Einige Fragen kann man besser vorher am Telefon klären.
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Bereiten Sie Ihr Kind vor auf den Zahnarzt- besuch. Dieses kann spielerisch zu Hause geschehen oder spätestens im Wartezimmer, z.B. auch an Hand von Bilderbüchern, die bei uns für jede Altersgruppe bereit liegen. Vermeiden Sie bitte auch dabei jegliche Über- treibungen und unnötige Dramatik, damit Ihr Kind die Möglichkeit erhält, den Zahnarzt- besuch als etwas völlig normales kennen zu lernen.
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In der Praxis
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Zum Termin sollte Ihr Kind nicht müde sein und es sollte auch nicht erst gerade aufgewacht sein.
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Ihr Kind ist nicht das erste, das in unserer Praxis behandelt wird. Überlassen Sie daher unserem Team die „Regie“ des Behandlungsablaufes und halten Sie sich selber zurück – auch wenn Sie das Gefühl haben, Ihrem Kind helfen zu müssen. Vermeiden Sie bitte auch gut gemeinte Versprechungen, von denen Sie nicht wissen, ob sie einzuhalten sind (z.B. „Nur noch einmal den Mund aufmachen, dann ist alles vorbei.“).
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Lassen Sie sich Zeit und lassen Sie Ihrem Kind Zeit. Je nach Situation kann eine Behandlung gerade bei Kindern nur schrittweise erfolgen und muss gelegentlich auf mehrere Termine aufgeteilt werden. Überlassen Sie es auch hier der zahnärztlichen Erfahrung, ob bei Ihrem Kind nur kurz nachgesehen wird, eine längere Behandlung gemacht wird oder vielleicht nur mit dem Kind gesprochen wird.
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Machen Sie sich keine Sorgen, wenn einmal Schwierigkeiten auftreten. Mit der Erfahrung vieler Jahre Kinderbehandlung lassen sich nahezu alle Probleme der Zahnbehandlung wenn nicht sofort, so doch im zweiten oder dritten Anlauf lösen. Machen Sie bitte nicht Ihrem Kind Vorwürfe, wenn es sich nicht so verhält, wie Sie es erwarten.
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Nach der Behandlung
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Hat Ihr Kind den Termin gut gemeistert, ist gegen eine kleine Belohnung nichts einzuwenden. Da ein Zahnarztbesuch etwas ganz normales ist, sollte die Belohnung auf keinen Fall unangemessen hoch sein. Häufig geben auch wir den Kindern ein kleines Geschenk als Anerkennung mit.
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Vermeiden Sie bitte weiterhin Formulierungen, die Angst einflößend sein können (- bitte nicht: Hat es wehgetan?“).
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Gibt es etwas zu besprechen, haben Sie bitte keine Scheu, zum Telefonhörer zu greifen. Das Gespräch in Abwesenheit des Kindes empfiehlt sich besonders bei Dingen, die Angst auslösen könnten.
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Die Milchzahnfüllung ist keineswegs eine Kleinigkeit. Sollte eine Füllung am Milchzahn erforderlich werden, so ist sie stets zahnärztlich problematisch. Es gilt einerseits die Erfordernis, die Füllung ausreichend tief im Zahn zu verankern, damit sie nicht schnell wieder heraus fällt. Andererseits reagiert gerade der Milchzahn mit seiner dünnen Dentinschicht sehr schnell mit einer Wurzelentzündung, wenn die Füllung tief ins Dentin reicht. Heraus gefallene Füllungen oder Schmerzen, Rötungen oder Schwellungen müssen daher Anlass sein, möglichst schnell |
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einen weiteren Termin zu vereinbaren. Ist alles in Ordnung, sollten Kinder grundsätzlich wesentlich häufiger zur Kontrolle, besser noch zur Intensiv- prophylaxe in die Praxis kommen als Erwachsene. Hierfür steht unser Recallsystem zur Verfügung.
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