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ONLINE-TEST  16.09.2003
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Beiträge und Leistungen bundesweit offener gesetzlicher Krankenkassen
 
Krankenkasse
 
Allge-
meiner
Beitrags-
satz
(Prozent)
 
Anzahl der
Geschäfts-
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Häusliche
Kranken-
pflege
(Befristung
in Wochen
je Krank-
heitsfall)
 
Haushalts-
hilfe
(Befristung
in Wochen
je Krank-
heitsfall)
 
Zusatzleistungen
(Erläuterungen unten in der Tabelle)           
Bahn-BKK 14,5 12 - 4 4 1,19 [8]
Bayer BKK 13,9 10 x Unbefristet [11] Individuell 1,2,7,13,20,22,23a,24,25,
BEK-Barmer Ersatzkasse 14,9 1 067 x - Individuell 1,2,6,7,13,15,19,20,22,24,25,27,28,30 [8]
BIG - Die Direktkrankenkasse 13,1 1 x 4 - 1,2,22,24,25
BKK 24 13,3 8 x 8 8 1
BKK Continental 14,3 9 x 12 6 1,22
BKK Dr. Oetker 12,9 4 x - 4 1
BKK Essanelle 12,8 1 x 4 4 1
BKK firmus 13,8 19 - - 8 1,7,13,22 [8]
BKK für Heilberufe 14,8 3 x [5] Unbefristet [11] 4 1
BKK für steuerberatende und juristische Berufe 13,4 3 x 4 13 1
BKK Gildemeister Seidensticker 12,9 2 x Unbefristet [11] 26 1
BKK Gothaer VuD 13,4 3 x 8 8 1
BKK Hoechst 14,6 15 x [5] 12 Individuell [15] 1,2,15
BKK IHV 14,6 1 - - 4 1
BKK KM direkt 12,9 1 - - 4 1
BKK Mannesmann 14,4 10 - 4 4 1
BKK Opel 14,2 6 - 4 4 1,2,7,19,20,23a,24,28 [8]
BKK Pfalz 13,6 5 x [5] 26 6 1,2,19 [8]
BKK Philips Medizin Systeme 13,9 1 - 12 12 1,13,22,23a,24
BKK Spar 13,7 4 x [5] 8 4 1,2,15,19,22 [8]
BKK Verkehrsbau Union 13,9 4 - Unbefristet [11] 2/Individuell [17] 1,2 [8]
BKK Zollern-Alb 13,7 23 x [6] 16 2 / 30 [18] 1
DAK 15,2 800 - - 12 1,2,5,8,13,15,19,22,24,30 [8]
Deutsche BKK 14,3 45 x Unbefristet [11] 4,5 1
Dräger & Hanse BKK 13,5 5 x [5] Unbefristet [11] 6 1
Esso BKK 13,8 1 - Unbefristet [11] 13 1
Forum BKK 14,9 13 x 8 8 1
G + H BKK 13,5 1 - - 4 -
GEK-Gmünder ErsatzKasse 13,9 178 x 26 26 1,2,5,13,15,17,19,23,23a,24,26 [8]
HEK - Hanseatische Krankenkasse 14,5 25 x [21] - Individuell [1] 1,2,13,15,17,19,22,24,27,30 [8]
HMK Hamburg Münchener Krankenkasse 15,2 103 x - 13 [14] 1,2,5,7,13,14,15,17,18,19,20,21,22,27 [8]
HZK - Krankenkasse für Bau- und Holzberufe 14,9 15 x [7] 26 26 [14] 1,2,13 [8]
IKK Hamburg 14,7 1 x Unbefristet [11] 4 1
IKK Sachsen-Anhalt 13,9 36 - - 6 1,2,7,20,23a,25,27
KarstadtQuelle BKK 14,9 2 - - Individuell 1
KKH - Kaufmännische
Krankenkasse
14,8 114 x - Individuell [11] 1,2,5,13,19 [8]
KTP - BKK Krupp Thyssen Partner 14,9 15 - - 6 1,2,7,22,24 [8]
Logistik BKK 14,1 1 - 4 4 1,2,13,20,24
Sancura BKK 13,1 11 x [5] 6 6 1,2,15,19,22 [8]
SBK Siemens BKK 14,7 78 x 26 4 1,2,6,7,15,17,19,20,22,24,27 [8]
Securvita BKK 14,5 1 - - 4 1,7,13,22 [8]
SEL BKK 14,6 10 - 4 Individuell 1,13,19 [8]
Taunus BKK 12,8 7 x 8 6 1
TK-Techniker Krankenkasse 13,7 222 - 26 26 [14] 1,2,3,5,7,8,11,12,13,17,19,20,22,29 [8]
WMF BKK 14,5 2 - 12 13 1
Dargestellt sind der allgemeine Beitragssatz und die Zusatzleistungen der ohne Einschränkungen bundesweit geöffneten Krankenkassen, die an der FINANZtest-Untersuchung teilgenommen haben. Besonders günstige Beitragssätze werden fett angezeigt. Weitere Details sowie die Daten zu regionalen Angeboten in FINANZtest 10/2003 oder online komplett und interaktiv.
Zusatzleistungen der Kassen
Die Krankenkassen können über den gesetzlich vorgeschriebenen Umfang hinaus verbesserte medizinische Leistungen oder organisatorische Abläufe für ihre Versicherten mit Ärzten oder Kliniken vereinbaren. Wir haben diese Extras mit Ziffern gekennzeichnet, die Sie in der Tabellenspalte "Zusatzleistungen" wiederfinden.
1 Akupunkturbehandlung: Akupunkturbehandlung bei chronischen Kopfschmerzen, chronischen Lendenwirbelschmerzen, chronischen Schmerzen bei Arthrose und anderen degenerativen Gelenkerkrankungen.
2 Ambulante Operationen: Niedergelassene Ärzte erhalten finanzielle Anreize, damit sie verstärkt ambulant operieren und Qualitätssicherung betreiben können. Damit sollen Krankenhausaufenthalte vermieden werden. Neben allgemeinen chirurgischen Eingriffen fördern die Kassen augenärztliche, gynäkologische, HNO-ärztliche, neurochirurgische, orthopädische und urologische Operationen.
3 Sehbehinderte: In der Sehbehinderten-Ambulanz der Universität München können Sehbehinderte sich optische Hilfen anpassen lassen oder bekommen spezielle Sehhilfen, um ihre verbliebene Sehfähigkeit zu aktivieren. Sie erhalten auch Anleitung zum Gebrauch komplizierter Sehhilfen.
4 Demenzkranke: Demenzerkrankungen sollen durch verbesserte ambulante Diagnostik schneller erkannt werden. Damit bleiben den Patienten unnötige Krankenhausaufenthalte und die Verordnung ungeeigneter Medikamente erspart. Außerdem können sie dadurch möglicherweise länger zu Hause leben, statt im Pflegeheim zu liegen.
5 Suchtpatienten: Ambulante Behandlung und Entwöhnung von Medikamenten-, Alkohol- und Drogenabhängigen.
6 Balneo-Phototherapie: Erprobung der ambulanten synchronen Balneo-Phototherapie (kombinierte Bade- und Lichttherapie) bei chronischen Hauterkrankungen wie Neurodermitis oder Schuppenflechte (Psoriasis). Das ist sonst nur in Kliniken möglich.
7 Neurodermitis und Psoriasis: Die Behandlungen schwerer Formen der Neurodermitis und Schuppenflechte (Psoriasis) soll verbessert werden, zum Beispiel durch Klimatherapie und psychologische, ernährungswissenschaftliche sowie pädagogische Beratung durch Ärzte und Therapeuten.
8 Blasen- und Prostatatumore: Zum Einsatz kommen moderne Instrumente wie Videotechnik und schonende Laserbehandlung. Dadurch sollen schmerzhafte Prozeduren vermieden werden.
9 Längere Garantie für Zahnersatz: Ein von der Kasse beauftragtes Dentallabor gibt drei Jahre lang Garantie auf Zahnersatz. Gesetzlich vorgeschrieben sind zwei Jahre.
10 Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz: Arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren und Erkrankungen sollen vermieden werden. Arbeitgeber und Arbeitnehmer, die sich daran beteiligen, erhalten einen Beitragsnachlass.
11 Niereninsuffizienz: In Hamburg sollen die Qualität der Dialyseversorgung verbessert und mehr Nieren transplantiert werden.
12 Koronartherapie: Nach einer Gefäßweitung kann es zu Gewebewucherungen kommen. Um dies zu verhindern, bekommt der Patient spezielle Medikamente.
13 Qualitätsgesicherte Mamma-Diagnose: Ziel ist eine verbesserte Brustkrebsdiagnose durch eine unabhängige Zweitmeinung. Besondere nachprüfbare Qualitätskriterien gewährleisten, dass bösartige Tumore nicht übersehen werden. Eventuell werden zusätzlich noch Ultraschall-Untersuchungen des Brustgewebes oder andere bildgebende Untersuchungen durchgeführt.
14 Tinnitus: Ermittelt wird der Belastungsgrad des Ohrgeräusches. Die Patienten erhalten Empfehlungen, wo sie bessere ambulante oder stationäre Therapiemöglichkeiten finden.
15 Neugeborenen-Screening: Innere Krankheiten, Stoffwechselkrankheiten oder Hörschäden von Babys sollen durch Reihenuntersuchungen frühzeitig entdeckt werden. Je schneller die Therapie beginnen kann, desto erfolgversprechender ist sie.
16 Magen- und Darmtumore: Bereits ab dem 40. Lebensjahr gibt es auch ohne Krankheitsverdacht regelmäßige Früherkennungs-Untersuchungen auf Magen- und Darmtumore.
17 Operative und betreuende Onkologie: Bei bestimmten Tumorerkrankungen sollen Zweit- und Drittoperationen vermieden sowie die Lebensqualität und Lebenserwartung der Krebspatienten gesteigert werden. Die Behandlungs- und Rehabilitationszeit soll möglichst verkürzt werden. Die betreuende Onkologie fördert die qualifizierte Behandlung Krebskranker. Patienten erhalten vor und nach Operationen oder Chemotherapien psychosoziale Betreuung.
18 Osteoporosekranke: Knochenbrüche zu vermeiden, erhalten Osteoporosekranke vorbeugend Medikamente, Ernährungsberatung und Muskelaufbautraining, um Stürze zu vermeiden. Sie bekommen auch spezielle Unterwäsche mit Hüftprotektoren.
19 Qualitätsgemeinschaften, Praxisnetze: Patienten werden durch die gesamte Dauer der Behandlung begleitet. Ärzte und Krankenhäuser arbeiten enger zusammen, um Krankenhausaufenthalte zu verkürzen und unnötige Doppeluntersuchungen zu vermeiden.
20 Schlaganfall: Nach einem Schlaganfall geht es darum, schwere Folgeschäden zu vermeiden und den Patienten durch eine gute Nachsorge zu helfen, möglichst viele Fähigkeiten wiederzuerlangen. Die bislang oft unzulängliche Versorgung dieser Patienten soll verbessert werden.
21 Schmerzkliniken: Vor allem Menschen mit chronischen Schmerzerkrankungen, insbesondere Kopfschmerzen, Migräne, Nervenschmerzen bei Bandscheibenerkrankungen, Schmerzen bei Nervenverletzungen und Muskelerkrankungen werden hier von Spezialisten behandelt.
22 Schmerztherapievereinbarung: Ziel ist es, chronisch schmerzkranken Patienten, die bisher lange ohne Erfolg ambulant und stationär behandelt worden sind, zu helfen. Betroffene Patienten werden frühzeitig an schmerztherapeutisch qualifizierte Ärzte überwiesen, um Krankenhausaufenthalte möglichst zu vermeiden.
23 Telemedizin in der Pneumologie: Bei Patienten mit chronisch gefäßverstopfenden Atemwegserkrankungen wie Asthma oder Bronchitis werden wichtige Gesundheitsdaten regelmäßig, zum Beispiel per Telefon, übermittelt, um bei einer Verschlimmerung rascher reagieren zu können.
23 a Telemedizin bei Herzkranken: Herzkranke erhalten ein mobiles EKG-Gerät, mit dem das EKG zu Hause nach Bedarf aufgezeichnet wird. Die Daten werden direkt an den behandelnden Arzt weitergeleitet, der - falls die Werte einen gefährlichen Bereich erreichen - sofort eingreifen kann.
24 Umweltmedizin: Immer häufiger leiden Menschen an Allergien und anderen durch Umwelteinflüsse verursachten Krankheiten. Daher soll die Umweltmedizin wissenschaftlich abgesichert und es sollen Qualitätsstandards für Diagnostik, Prävention, Therapie und Messungen umweltbedingter Erkrankungen entwickelt werden.
25 Behandlung von Kindern im Zentrum für Verhaltensmedizin: Behandelt werden Kinder und Jugendliche mit chronischen Krankheiten wie Kopfschmerzen, Migräne, Asthma, Epilepsie, Aufmerksamkeitsstörungen, Hyperaktivität, Ess-Störungen, chronischen Angstzuständen, Diabetes mellitus, Neurodermitis und Kinder mit sozialpsychiatrischen Defiziten. Die Besonderheit liegt in der umfassenden und integrativen Betreuung, Beratung und Behandlung der jungen Patienten und auch der Eltern.
26 Vorbereitung auf den Ruhestand: Menschen, die aus dem Berufsleben ausscheiden, können bei instabiler Gesundheit an einem dreiwöchigen stationären Programm teilnehmen. Sie lernen dort, wie sie ihre Gesundheit selbst fördern und Krankheitsbeschwerden mildern können. Ihnen soll so dauerhaft zu mehr Lebensqualität verholfen werden.
27 Cochlear-Implantat für Kinder: Hörgeschädigte Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre, die ein Cochlear(Hörschnecke)-Implantat erhalten haben, sollen mit diesem Angebot in der Nähe ihres Wohnorts weiterbetreut werden. Sie bekommen eine Nachbehandlung durch Sozialpädagogen, Logopäden, Audiologen, Techniker und Psychologen, damit die Hörhilfe optimal an die Bedürfnisse der Kinder angepasst wird.
28 Hüft- und Kniegelenk-OP mit Garantie: Mit verschiedenen Kliniken gibt es Verträge für die Versorgung mit künstlichen Hüft- und Kniegelenken (Endoprothetik). Die Kasse bezahlt eine Pauschale für die Operation und die anschließende Rehabilitation über den Zeitraum von zwei Jahren. Die Kliniken garantieren den Erfolg der Operation für fünf Jahre.
29 Hörgeräte für Kinder und Jugendliche: Versorgung von Kindern und Jugendlichen bis zum 18. Lebensjahr mit hochwertigen Hörhilfen.
30 Hautkrebs-Screening: Hautkrebs soll frühzeitig erkannt und behandelt werden. Deshalb bezahlt die Kasse eine Ganzkörperuntersuchung auch ohne konkrete Anzeichen für eine Erkrankung.
- = Kein Angebot oder Angebot geht nicht über das gesetzliche Maß hinaus (häusliche Krankenpflege).

Stand Leistungen: 1. August 2003
Stand Beiträge: 1. September 2003

[1] Für die Dauer, die der Patient sonst im Krankenhaus sein müsste.
[5] Nur samstags.
[6] Samstags in der Landesgeschäftsstelle Dresden.
[7] Arztsprechstunde.
[8] Einige Leistungen werden nicht im gesamten Tätigkeitsgebiet angeboten. Im Bedarfsfall bei der Kasse erfragen.
[11] Auf die Dauer der Behandlungspflege begrenzt (siehe Erklärung "Häusliche Krankenpflege").
[14] Kind bis zum vollendeten 14. Jahr.
[15] Kind bis zum vollendeten 16. Jahr.
[17] 2 Wochen: bei Krankheit mit ärztlicher Bescheinigung; individuell: für die Dauer der häuslichen Krankenpflege.
[18] 2 Wochen: nach ambulanter Operation oder Krankenhausaufenthalt; 30 Wochen: bei Krankheit mit ärztlicher Bescheinigung.
[21] Wohnortservice bietet Hausbesuche auch an Wochenenden.
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